Können Bands nur zu Dumpingpreisen spielen? (Livemusik)
Eine Band hat es neulich in ihrem Newsletter so beschrieben:
Es kann doch nicht wirklich angehen, das Bands ... zu ihren Auftritten quasi noch Geld mitbringen müssen! ... (Keiner von uns) erhebt den Anspruch, durch die Mucke jetzt mal richtig reich zu werden, aber: Wenn dieses Kosten erzeugende Hobby noch nicht einmal die selben decken kann, dann stellt sich doch einiges von selbst in Frage … und das gilt nicht nur für uns ..., sondern auch für viele andere Bands, welche nicht einsehen können, dass für Security und Beschallung die 5-fache Kohle rausgeht als für die Jungs, welche in ihrer performance immer auch ein Stück Ihrer Seele auf den Teller des Musik-Konsumenten legen.
Etwas weniger "blumig" ausgedrückt: Für Security und Beschallung werden von den anbietenden Firmen vernünftige Preise verlangt und diese werden von den Veranstaltern auch anstandslos bezahlt. Nur von (vielen) Bands wird erwartet, dass sie zu einem Preis spielen, der kaum die tatsächlichen Kosten deckt, und schon gar nicht ihr Können, ihre Investitionen oder gar die in die Proben investierten Zeiten widerspiegelt.
Ist das auch eure Erfahrung? Woran liegt das? Wird der Markt durch ein Überangebot spielwilliger Bands quasi durch Dumping-Preise kaputt gemacht? Oder seht ihr das entspannter: Hauptsache spielen, auch wenn's nix oder 3 EUR Eintritt gibt, mit dem Risiko, dass nur 20 Leute kommen?
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Webmaster BandsInDerPfalz
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